Tayebat Museum

Erkunden Sie das Tayebat Museum

Faszinierendes Dschidda

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Die Geschichte von Dschidda lässt sich noch bis vor die Zeit des modernen Arabiens zurückdatieren. Als eine der ältesten Hafenstädte am Golf und Tor zur Heiligen Stadt Mekka heißt Dschidda seit Jahrhunderten die Welt willkommen. Das hat die Stadt geprägt und zu dem kulturreichen Zentrum gemacht, das es heute ist.

 

Wenn Sie mehr über die faszinierende Geschichte der cosmopoliten Stadt lernen möchten, dann besichtigen Sie das Tayebat Museum, wo eine liebevoll kuratierte Ausstellung von der 2.500-jahre alten Vergangenheit erzählt. Das Museum liegt im Viertel Al Faisaliyah und erstreckt sich über mehrere Zimmer im Stil der traditionellen Hedschas-Architektur der Altstadt. Die Erkerfenster mit aufwendiger Holzarbeit und kunstvoller Steinarbeit sind bereits einen Besuch wert.

 

In der Ausstellung auf drei Stockwerken lernen Sie von der Geschichte und Gründung Dschiddas, Saudi-Arabiens und der arabischen Halbinsel. Ein komplettes Stockwerk dreht sich ausschließlich um das islamische Erbe.

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Islamisches Erbe

In den Galerien im Erdgeschoss wird der Islam über die Jahrhunderte thematisiert. Die Ausstellung beginnt mit den klassichen fünf Säulen des Islam und erzählt dann von den Beiträgen der Religion zur Wissenschaft, Kultur und Industrie.

 

Zu den Höhepunkten gehören ein aufwendiges Modell der Pilgerstadt Mekka, einschließlich Kaaba, dem viereckigen Gebäude im Zentrum der Moschee und em heiligsten Schrein des Islams. Die Informationen dazu sind auf arabisch und englisch ausgeschrieben und erzählen von der Reise des Propheten Mohammeds.

 

Auf den weiteren Stockwerken finden Sie exquisite Kunsstücke, alte Manuskripte, Keramik, alte Münzen und Waffen sowie eine detaillierte Karte des Islams in der Welt.

 

 

Die Geschichte von Dschidda

Die Ausstellung zur Zeit vor dem Islam datiert sogar noch weiter zurück. Die ersten Siedlungen in Dschidda werden im 6. Jahrhundert n. Chr. angesetzt.

 

Das Museum zeigt frühe Schriften arabischer Geografen und Reisenden, auf welchen Dschidda als lebhafter Hafen genannt wird, welcher den Handel in Arabien fördert und zunächst den frühen islamischen Kalifaten und dann dem Osamanischen Reich zu Gute kam.

 

Die Artefakte reichen von frühen Fischer-Siedlungen, welche ursprünglich in der Gegend zu finden waren, bis hin zum osmanischen Zeitalter. Ein Abschnitt ist auch dem Roten Meer und den Meereslebenwesen gewidmet, da dies eine wichtige Rolle in der Gründung von Dschidda spielte.

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Die Entstehung von Saudi-Arabien

Das Museum geht in der Geschichte weit zurück, zu Zeiten vor Millionen von Jahren, in denen Arabien nichts weiter als Flüsse und grüne Wiesen war, und berichtet, wie das heutige Königreich unter König Abdul Aziz entstand.

 

An den Wänden hängen Bilder vom König mit anderen Staatsmännern, wie dem britischen Prime Minister Winston Churchill und US Präsident Franklin D. Roosevelt. Die Ausstellung erzählt, wie der König an die Macht kam und das Königreich vereinte.

 

In anderen Bereichen des Museums gibt es Ausstellungen zu saudi-arabischer Kultur zu entdecken, darunter auch zu den Beduinen, traditioneller Kleidung (einschließlich der Hedschas Kleidung für Bräute) und zur Geschichte der Währung.

 

 

Öffnungszeiten

Das Tayebat Museum hat täglich außer freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 17:00 bis 21:00 geöffnet. Der Eintritt kostet SAR 80 (ca. EUR 19) und Sie können vorab telefonisch eine Führung für Gruppen arrangieren.

 

Die Tourguides des Museums sprechen eine Reihe an sprachen und teilen gerne ihr Wissen und ihre Leidenschaft für die Ausstellungen mit Ihnen.

 

Zusammen mit den architektonischen Verzierungen des Gebäudes selbst lassen sich an der Fassade des Museums zudem Abbildungen islamischer Architektur erkennen, wie z.B. von Moscheen und traditionellen Holhäusern. Am Abend werden diese beleuchtet und bieten tolle Foto-Möglichkeiten. Ein Minarett im Hintergrund strahlt zudem in neon-grünem Licht. Das Museum hat bis um 21:00 Uhr geöffnet, kommen Sie am Abend für einen ruhigen Besuch vorbei.

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