The Hejaz Railway

Die Hedschasbahn

Aus vergangenen Zeiten

In meinen Favoriten speichern In Favoriten gespeichert

Die Heschasbahn wurde ursprünglich gebaut, um muslimische Pilger schneller von Damaskus in die heiligen Städte Mekka und Medina zu bringen. Doch zwei Jahrzehnte nach dem Beginn war die Bahn schon ruiniert. Die von der Sonne beschädigten Überreste können heute noch in Form von besandeten Schienen im Nord-Westen Saudi-Arabiens besichtigt werden. Verlassene Stationen und Lokomotiven gibt es ebenfalls zu sehen.

 

Die Bahn wurde vorwiegend als Verbindung von Konstantinopel mit der saudi-arabischen Region Hedschas angedacht, in welcher die heiligsten Städte des Islams liegen. Die Reise sollte für Pilger einfacher gemacht werden. Der Bau begann 1900 und erstreckte sich bereits 1908 über 1.600 km von Syrien nach Medina. Das letzte geplante Stück nach Mekka wurde nicht fertiggestellt.

 

Während des ersten Weltkriegs wurden einige Abschnitte der Bahnlinie von T.E. Lawrence und arabischen Alliierten angegriffen. 1918, nur knappe zwei Jahrzehnte nach Beginn des Projektes, lag die Bahnstrecke in Ruinen. Die Gleise wurden 1920 inoffiziell verlassen und Arbeiten eingestellt.

 

Die Überreste der Hedschasbahn

Die Überreste lassen sich am besten in Medina und Tabuk besichtigen, wo die größten Stationen der Strecke gebaut und seit dem Verfall restauriert wurden. Hier gibt es auch Lokomotiven zu bestaunen und ein Informationscenter, in dem Besucher über die Geschichte lernen können.

 

Das Museum befindet sich in einer ehemaligen edwardianischen Station. Sehen Sie sich die Artefakte, Manuskripte und Fotos vergangener Zeiten an, welche von der tatsächlichen Zeit des Baus der Strecke stammen sowie von noch früheren Zeiten. Etwas weiter nördlich in Tabuk liegt eine der am besten erhaltensten Stationen sowie eine restaurierte Lokomotive, ein Güterwagen und weitere Relikte der Zeit.

Sample alternative image text

Eine Station der Hedschasbahn

 

Für ein noch aufregenderes Erlebnis benötigen Sie einen Geländewagen – und eine Karte. Etwa eine Stunde mit dem Auto nordwestlich abseits der Medina-Al Ula Straße liegt die Station Al Buwayr. Hier können Sie einen fast kompletten Zug und mehrere Wagons sehen sowie die Ruinen einer weiteren Station und einer Festung, welche Soldaten nutzten, um die Bahnstrecke zu schützen. Der Bereich ist abgesperrt, doch klar sichtbar.

Zu guter Letzt sollten Sie sich auch die Ruinen bei Huraymil nicht entgehen lassen. Sobald Sie den Stadtrand erreichen, nehmen Sie die Straße in Richtung der Berge für ca. 4 km. Hier finden Sie die Ruinen einer Station und einer Festung sowie die rostigen Überreste einer Lokomotive im Sand.

Hejaz Railway

Visit at home

Ihre Sicherheit hat höchste Priorität. #stayhome